23.11.2010

CDU-Frauen mit Anhang in Brüssel


Auf Einladung des Europaabgeordneten Dr. Peter Liese veranstaltete die CDU Frauen-Union eine Fahrt in das Europa-Parlament in Brüssel. Auch einige Herren schlossen sich der Gruppe an. Neben Dr. Liese, dem gesundheitspolitischen Sprecher der EVP-Fraktion, sprach die Delegation auch mit Angelika Niebler, Mitglied  im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter sowie mit Burkhard Balz, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Frau Niebler und die Herren Dr. Liese und Balz berichteten über ihre umfangreichen Arbeiten für die Europäische Union. Sie erklärten übereinstimmend, dass diese Parlamentsarbeit keine Verhinderungspolitik sei sondern eine Hilfestellung und Erleichterung für alle Länder. Es bedarf oft großer Überzeugungsarbeit, um Ziele mit Stimmenmehrheit durchzusetzen. ??

Herr Balz sprach über die gemeinsamen Bemühungen im Europäischen Parlament, dass ein Banken-Crash wie in der Vergangenheit vorgefallen, künftig nicht mehr möglich sein wird. Dazu bedarf es einer sog. Aufsichtsbank, die in Brüssel angesiedelt werden soll. Frau Niebler, CSU Frauen-Union Vorsitzende in Bayern, berichtete unter anderem über das Bestreben, dass künftig mehr Frauen in Führungspositionen arbeiten sollen, in der Politik sowie auch bei der Industrie. Schweden dürfte da ein gutes Beispiel sein, wo eine Frauenquote bei staatlichen Unternehmen Pflicht ist.

Zuvor war es Frau Niebler jedoch ein ganz besonderes Anliegen, die sehr engagierte Arbeit ihres Parlamentskollegen Dr. Liese zu würdigen.??Über die Förderung der Regionale Projekte in Südwestfalen berichtete Herr Dr. Liese. Bereits 21 Projekte aus der Region bekamen den Zuschlag. Der ländliche Raum müsse gestärkt werden – dafür setzt sich Dr. Liese besonders ein. In der Vergangenheit hatte die Ruhr Region die Fördertöpfe genutzt, nun sei der ländliche Raum, bzw. Südwestfalen an der Reihe, sich weiter zu entwickeln. Die Besucher aus Südwestfalen bekamen einen guten Eindruck, wie Entscheidungsprozesse in der EU ablaufen und wie sehr um Mehrheiten gerungen werden muss.?Nach dem Besuch im Europäischen Parlament schloss sich für die Reisegruppe eine umfangreiche und informative Stadtrundfahrt und Führung an.

Foto: Das Foto zeigt die Besuchergruppe zusammen mit dem Dr. Liese (re.) im Foyer des Europaparlamentes.