Platz 1 und Platz 2 bei 7.ten Auflage der 24 H Dubai für Martin Tschornia
Hitzeschlacht in der Wüste von Dubai endete mit Platz 1 in Klasse A2 im Besagroup BMW Mini und mit Platz 2 in der Klasse 997 im Besagroup Porsche 997 GT3 Cup
Cora Schumacher, Franjo Kovac, Martin Tschornia, Reinhard Nehls und Fredrik Lestrup konnten vom ersten freien Training an im MINI überzeugen und waren immer schnellste in der stark besetzten Klasse. Im Qualifying konnten Martin Tschornia und Fredrik Lestrup bereits den Grundstein für den Sieg beim 24h Rennen in Dubai 2012 legen.
Startfahrer MartinTschornia konnte beim Start seinen Startplatz verteidigen und baute Runde für Runde seine Führung in der Klasse weiter aus. Bei Temperaturen von fast 40°C auf dem Wüstenring hatten es die Fahrer in diesem Jahr extrem schwer, heizte sich der Innenraum bis auf 70°C auf. Franjo Kovac und Cora Schumacher hatten in den anschließenden Stints daher einen harten Hitzekampf auszuführen. Beide blieben aber routiniert und hoch konzentriert beim Abspulen Ihres Stints und konnten durch die Fehlerfreien Runden den Vorsprung weiter ausbauen.
Um 02:30 Uhr in der Nacht dann jedoch der Schreck, Reinhard Nehls wurde unverschuldet beim Überrunden in eine kleine Kollision verwickelt die zu einem Boxenstopp und Reparatur an der linken Vorderradaufhängung führte. In den folgenden Runden konnte man jedoch wieder konstante Zeiten abspulen und die Führung in der Klasse A2 halten. Nach 16h Renndistanz meldete Lestrup dann über Funk den Ausfall der Bremse. Beim anschließenden Boxenstopp zeigte sich das vorne links der Bremssattel gerissen war. Die eingespielte Mechaniker Truppe konnte dies jedoch in 18min wieder beheben und den Mini auf Platz 2 in der Klasse A2 mit drei Runden Rückstand zurück ins Rennen schicken.
Lestrup und Tschornia begannen nun in den letzten 6h des Rennens eine „Sprintrennen“ zu absolvieren, was den Mini wieder in Führung brachte und sogar 2 Runden Vorsprung einbrachte. Startfahrer Martin Tschornia konnte beim Start seinen Startplatz verteidigen und baute seine Führung Runde für Runde weiter aus. Bei Temperaturen von fast 40°C in der Wüste von Dubai hatten es die Fahrer mit Fahrzeuginnenraum Temperaturen um die 70°C zu tun.
Franjo Kovac und Cora Schumacher hatten in den darauf folgenden Stint einen harten Kampf gegen die Hitze geschlagen. Cora Schumacher und Franjo Kovac blieben trotz der unglaublichen Hitze bis zur letzten Runde ihrer Stints hoch konzentriert und konnten mit fehlerfreien Runden der Vorsprung weiter ausbauen. Nach dem Letzten Boxenstopp übernahm dann Franjo Kovac seinen Besaplast MINI, Kovac konnte den kleinen Vorsprung auf den Honda Integra mit der Startnr. 57 dann weiter ausbauen und überquerte als erster die Ziellinie.
Seinen Doppeleinsatz im Besaplast Team absolvierte Martin Tschornia gemeinsam mit Tourenwagenlegende Roland Asch, Sebastian Asch, Franjo Kovac sowie Stefanie Halm. Auch hier konnte man mit der Pole-position in der Klasse 997 einen guten Grundstein fürs Rennen legen.
Startfahrer Sebastian Asch konnte den Start souverän absolvieren und die Platzierung in dem sehr starken Feld halten, bevor er an Roland Asch zu seinem ersten Stint übergab. Dann folgte auch hier das Pech als Roland in einen Unfall verwickelt wurde und beim anschließenden Boxenstopp von 52 min. sehr weit nach hinten in der Klasse zurück gereicht wurde. Jedoch konnte man sich in den darauf folgenden Stunden wieder bis auf Platz 2 nach vorne durch kämpfen. Im Gegensatz zum Mini konnte man trotz der langen Standzeit während der Reparaturphase anschließend einen reibungslosen Einsatz abspulen und die ganze Routine von Roland Asch und Martin Tschornia in diesem Langstreckenklassiker perfekt umsetzen. Wobei auch die Leistung von Sebastian Asch, Stefanie Halm und Franjo Kovac nicht zu unterschätzen ist ohne Sie wäre dieser Marathon zurück an die Spitze der Klassenwertung nicht möglich gewesen.
Beim letzten routinemäßigen Boxenstopp übernahm dann Roland Asch den Besagroup Porsche und fuhr in einem Fotofinish gemeinsam mit Franjo Kovac mit Besagroup Mini über die Ziellinie.
Bericht: NK-RaceMedia / Fotos: Dirk Reiter (brfoto.de)



